Comedy
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Wenn die Selbstironie kurz Pause macht Samstage beginnen bei uns eigentlich mit Ausschlafen. Also manchmal. Falls Silke nicht wieder eine Idee hat. Heute hat sie keine. Denn heute ist Fotoshooting. Das war nämlich mein Plan, und ich habe das Gefühl, ich muss gut aussehen. Also nicht so „gut“ wie ein „Zalando-Model“, sondern mehr so „vernünftig
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Ein Nachmittag der süßer wurde als geplant Es war kein Notfall. Kein Defekt. Kein „Der Reifen ist geplatzt“ oder „Der Akku ist tot“.Unsere alten E-Scooter – zwei solide Segway Max G2D – stehen einfach da. Startklar. Unauffällig. Die machen keine Zicken, die tun’s einfach. Jeden Tag. Ohne Drama. Und trotzdem wollen wir zwei neue kaufen.
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Ein Bericht aus dem Fegefeuer der Erlebnisgastronomie Es war Silkes Idee. Streetfood-Festival in Köln.Mit Atmosphäre. Mit Leuten. Mit Essen, das sehr bemüht nach Abenteuer aussieht – aber am Ende doch nur ein Lauch mit Dipschale ist. Für 14,50 Euro. Ich wollte eigentlich nur Pommes. Aber Silke sagt, ich müsse rauskommen. Für sie bedeutet das: Steh
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Wie ein smarter Spiegel mich aus dem Gleichgewicht brachte Es ist Samstag. Also dieser eine Samstag, an dem man morgens wach wird, aufs Handy guckt, feststellt, dass nichts anliegt – und dann trotzdem eine Stunde braucht, um sich zu entscheiden, ob man zuerst die Jogginghose anzieht, oder im Bett bleibt und langsam ein bisschen vor
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Warum man bei der Pediküre mehr verliert als Hornhaut Ich sitze beim Frühstück.Brötchen, Limburger, original Allgäuer – der gute.Silke sitzt gegenüber und atmet nur durch den Mund.„Ganz ehrlich“, sagt sie, „der riecht original wie Schweißfüße.“Ich sage: „Ja. Aber er schmeckt nicht so, wie er riecht.“Sie sagt: „Das ist bei deinen Füßen auch so. Leider.“Ich schaue
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Mit 10 Paar Schuhen und einem Monokini aus der Hölle „Wir müssen packen“, sagt Silke. Nicht fragend. Nicht fordernd. Einfach so.Wie ein Richter das Urteil verkündet.Ich sage nichts. Ich weiß: Jetzt wird’s ernst. Ich stehe vor dem Koffer, als hätte ich ihn gerade zufällig auf einer archäologischen Grabung entdeckt. Ein schwarzes, halbglänzendes Rechteck, das mich
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Mein Vatertag in Tarnfarben Ich wache auf mit der Hoffnung auf Kaffee, einem Brötchen und der tröstlichen Gewissheit, dass heute niemand etwas von mir will. Mein Rücken sagt: „Wir machen heute gar nichts. Bleib einfach liegen.“ Silke ist ungewöhnlich gut gelaunt. Das macht mich nervös.Sie trägt Lipgloss und ein T-Shirt, auf dem in Tarnfarben „Mutter
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Eine Beziehungsgeschichte mit Senf, Stil und Sabber Samstagmorgen, Parkplatz IKEA Köln-Godorf. Der Wind pfeift uns um die Ohren, als wolle er sagen: „Geht nach Hause, ihr Trottel. Hier endet eure Beziehung.“ Ich stehe da, Jacke an, Blick leer, Puls bei Drei.Meine Frau schaut mich an wie eine Regisseurin kurz vor der Generalprobe.„Wir brauchen nur ein
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Ein Erfahrungsbericht aus der Küche zwischen Wahnsinn und wachwerden Ich habe eine Kaffeemaschine.Also nicht irgendeine.Nicht so ein Ding mit „Ein“- und „Aus“-Schalter.Sondern ein 900-Euro-Gerät aus der Kategorie „Barista Deluxe 9000 IRON Edition.“ Was schon so klingt, als könnte es Kaffee machen und nebenbei Satelliten abschießen. Ein Vollautomat mit Touchscreen, Entkalkungskalender und der Persönlichkeit eines nörgeligen
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Unerwartete Verkleidungen – ein Abend, zwei Rollen, null Würde Neulich Abend beschließen Silke und ich, die Rollen zu tauschen. Also nicht sowas wie „du kochst, ich esse“ – das machen wir eh schon, aber meistens gleichzeitig. Nein, wir wollten richtig tauschen. Komplett. Sie wird ich, ich werde sie. Und da wir Rollenspiele lieben, klang das