Über mich

Ich bin Michael „Micha“ Schneider.

57 Jahre alt. Geboren in Frechen, wohnhaft in der Eifel. Nicht freiwillig geflohen, aber irgendwann geblieben.
Meine Freundin nennt mich „Chaos-Queen“. Ich nenn sie meine Frau.
Weil sie sich so benimmt. Liebevoll, ironisch, geduldig, und weil’s sich einfach richtig anfühlt.

Ich bin gelernter Konditor, war mal Soldat, hab in der chemischen Industrie gearbeitet, war mit einem Reisegewerbe unterwegs, und arbeite seit 30 Jahren als Heilerziehungspfleger mit Menschen mit geistiger Behinderung. Mit Menschen, die nicht fragen: „Und, wie geht’s?“ sondern gleich sagen, was sie denken.
Ich mag das. Ehrlichkeit ist selten geworden. So wie günstiger Kaffee, gesunder Rücken oder Knäckebrot ohne Bruchkante.

Zwischendurch habe ich vier Semester Karikatur- und Pressezeichnen studiert. Hat nicht für ’ne Karriere gereicht, aber für einen schrägen Blick aufs Leben allemal. Klingt nach Biografie. Ist aber eigentlich nur der Beweis dafür, dass ich selten stillsitzen kann.

Ich schreibe, weil ich den Humor brauche wie andere den ersten Kaffee am Morgen. Und weil ich besser schreibe als rede. Ich liebe Humor. Besonders den, den man nicht sofort versteht.

Mein Blog ist mein Ventil. Für Chaos, Klartext, und diese kleinen absurden Szenen, bei denen man denkt: „Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein.“ Mein Platz für alles, was zu groß ist fürs Kopfkino, aber zu schade für den Papierkorb. Mein Ort für die kleinen, absurden Szenen des Alltags:
Wenn das Würstchen fliegt, der Massagesessel dich einklemmt oder die Kaffeemaschine dein Leben kommentiert.
Alles passiert. Nichts erfunden. Nur leicht überzeichnet. Vielleicht.

Silke sagt, ich hab ein Stoppschild-Gesicht. Aber sie liebt mich trotzdem. Und ich sie. Ich wirke manchmal ernst, bin’s aber selten. Wenn’s sein muss, sage ich auch was, vor allem, wenn jemand Unfug erzählt oder anderen Unrecht tut. Ich halte nichts von Dauergrinsen. Aber viel von Haltung.
Und von Menschen, die zuhören können, auch wenn sie nicht immer alles verstehen.

Ich verliere Schlüssel öfter, als ich sie finde, esse gerne gesalzene Nüsse und muss grundsätzlich vor dem Essen aufs Klo.
Meine Frau sagt: Ich bin ein Chaot, aber süß. Ich finde: Das reicht.

Wenn du also gerne lachst. Über andere. Oder über dich selbst. Wenn du das Leben nicht zu wichtig nimmst, aber auch nicht verharmlost, dann bleib gerne ein bisschen.

Ich bin hier.
Und du bist willkommen.